…ein kleiner Leitfaden für die die sich „trauen“

Jedes Hochzeitspaar steht früher oder später vor der Aufgabe, einen – nein “den Fotografen” für den schönsten Tag des Jahres zu buchen.
Neben dem zur Verfügung stehenden Budget, dem Ort der Hochzeit und den persönlichen Vorstellungen über Art und Umfang der fotografischen Begleitung sollten die folgenden 4 Punkte bei der Auswahl des Fotografen bedacht und abgehandelt werden um böse Überraschungen im Nachhinein zu vermeiden!
Bilder sprechen Bände. Jeder Fotograf hat seinen eigenen fotografischen Stil, seine eigene Sicht der Dinge.
Lassen Sie sich das Portfolio des Fotografen bzw. Referenzbilder von zurückliegenden Hochzeiten zeigen. Achten Sie darauf, sich neben den klassischen Portraitaufnahmen auch Bilder mit “dokumentierendem Charakter” zeigen zu lassen – Bilder die Momente, Emotionen und kleine Details der Hochzeit festhalten.
Entwickeln Sie ein Gefühl für den Stil des Fotografen. Internetauftritte der Fotografen erleichtern die erste Meinungsbildung und stehen für eine unverbindliche, umfangreiche Vergleichsmöglichkeit innerhalb kürzester Zeit.
Der Stil des Fotografen entspricht Ihren Vorstellungen? Dann kommen wir zum zweiten Punkt….
Welche Art der Hochzeitsfotografie bevorzugen Sie?
Sollen es die klassischen (geposten) Portraits sein, bei denen das Brautpaar im Mittelpunkt steht oder möchten Sie darüber hinaus den Tag im Rahmen einer Hochzeitsreportage dokumentiert wissen?
Was ist eine Hochzeitsreportage?
Die Hochzeitsreportage zeichnet sich im Unterschied zum klassischen Hochzeitsportraitshooting dadurch aus, dass sie nicht nur die Einzel- und Paaraufnahmen sowie Gruppen- und Familienfotos beinhaltet, sondern den gesamten Hochzeitstag (oder einen teil davon) ungezwungen aber kreativ in Bildern festhält. So werden u.a. auch die Vorbereitungen am Morgen, das Ankleiden der Braut und des Bräutigams, die Dekorationen, alle Details des Tages, die Emotionen Ihrer Gäste und Freunde, die Szenen hinter dem offiziellen Ablauf im Reportagestil fotografiert. Auch werden alle großen Momente der Feierlichkeiten wie den Wurf des Brautstraußes, das Anschneiden der Hochzeitstorte, der Brautwalzer, die Gastreden und Showeinlagen sowie allen emotionalen Momente dokumentiert.
Die Hochzeitsreportage zielt klar darauf ab, neben den Höhepunkten der Hochzeitsfeier auch die spontanen Ereignisse und Emotionen sowie die kleinen Details im Bild festzuhalten.
Der Vorteil der Hochzeitsreportage liegt klar in der lückenlosen Dokumentationsform, die dem Brautpaar auch nach Jahren die Möglichkeit bietet, den Tag Stunde für Stunde Revue passieren zu lassen.
Tipp:
Bietet der Fotograf Ihrer Wahl Hochzeitsreportagen an, lassen Sie sich Bilder einer kompletten Hochzeit zeigen. Nur so bekommen Sie in Gespür dafür, ob die Arbeit des Fotografen Ihren Vorstellungen entspricht, auf welche Details er achtet, ob er ein Gespür dafür hat, Stimmungen in Bildern festzuhalten.
Ihr Fotograf bietet die Leistung die Sie suchen? Dann kommen wir zum 3. – fast wichtigsten Punkt.
Die Chemie„ zwischen Fotograf und Brautpaar muss stimmen. Ohne sie entstehen Hochzeitsbilder ohne Emotionen … in Summe nur durchschnittliche Bilder.
Wenn alle Eckdaten geklärt sind, lassen Sie sich vom Fotografen ein unverbindliches Angebot erstellen. Er wird dies gern tun!
Achten Sie neben der Transparenz darauf, welche Leistungen fester Bestandteil des Angebotes sind und welche nicht.
Gibt es (versteckte) Folgekosten, wenn ja welche? Händigt Ihnen der Fotograf nach der Hochzeit alle Negative/Dateien aus oder bepreist er jeden Abzug extra. Wie hoch sind die Anfahrtskosten, wie sind die Bildrechte geregelt etc…). Sind Punkte unklar – haken Sie nach!
Das erstellte Angebot wird ein Honorar enthalten.
Ob Sie Preise vergleichen sollen? Ja bitte! …aber wenn, dann nur wirklich vergleichbare Angebote.
Vergleichen Sie die Preise von professionellen Fotografen nie mit “Freundschaftsangeboten” aus dem Familien- oder Freundeskreis – Sie würden die berühmten Äpfel und Birnen vergleichen!
Das kalkulierte Honorar eines Fotografen für die fotografische Begleitung Ihrer Hochzeit setzt sich in der Regel aus Vorbereitungszeit (Besuch der Locations, Vorgespräche mit beteiligten Personen (Pfarrer)), der Arbeitszeit am Hochzeitstag und der Zeit für die Nachbearbeitung und Optimierung der Hochzeitsbilder zusammen. Hinzu kommen Betriebskosten (Miete), Investitionen für das benötigte fotografische Equipment uvw. (die ein Hobbyfotograf in der Regel nicht tragen muss.) Des weiteren hat ein Fotograf Fachwissen, ein fotografisches Auge, Gespür für die Situation, Ersatzequipment, Erfahrung …
Gelungene, professionell aufgenommene, ansprechende Hochzeitsfotos sind nicht teuer sondern Ihren Preis wert, denn Sie werden für Ewigkeiten etwas in den Händen halten können, dass Ihre Erinnerungen an Ihren Hochzeitstag aufleben lässt!
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt? Glückwunsch – Sie haben Ihren Fotografen gefunden! Bleibt nur noch ein letzter, aber nicht weniger wichtiger Schritt:
Bestehen Sie auf einen Vertrag, der alle Fragen zu den Themen Leistungsumfang, Honorar, Termin, Bildrechte und Haftungsansprüche eindeutig klärt!
Wenn Sie sich grob an den oben genannten Punkten orientieren, sollte die Suche nach einem Hochzeitsfotografen und einer traumhaften Hochzeit nichts mehr im Wege stehen.
Einfach auf das Symbol klicken und der Download (Datei im zip-Format) beginnt.
Für weitere Fragen zum Thema Hochzeitsfotografie oder um einen Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, erreichen Sie mich am besten telefonisch oder mit einer eMail.